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In den nachfolgenden Kategorien stelle ich Ihnen einige, wenn auch nur winzig kleiner Teil, der Sehenswürdigkeiten Siziliens vor, die ich besucht und fotografiert habe.
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Der Ätna, mit seinen ca. 3330 Metern Höhe, ist der größte Vulcan Europas und wahrscheinlich der interessanteste und wichtigste Anziehungspunkt für Touristen auf Sizilien. Man kann mit dem Auto bis zu den im Norden und Süden befindlichen Basisstationen fahren. Von dort aus geht es mit Seilbahnen, Bussen oder wer will, auch zu Fuss weiter. Eine Wanderung ohne Führung würde ich jedoch nicht empfehlen, denn das Wetter kann dort oben sehr schnell umschlagen und bei Nebel findet man alleine den Rückweg nicht. Es sind dort oben schon mehrere Touristen tödlich verünglückt, da sie sich verlaufen hatten und erst Tage später gefunden wurden. Möchte man den Ätna besichtigen rate ich dazu, und das sind meine Erfahrungen, am frühen Morgen loszufahren und auch darauf zu achten, dass man die Spitze vom Tal aus sehen kann. Wenn nicht, versuchen Sie es an einem anderen Tag, denn sie sehen dort oben dann nichts, und es ist auch zu gefährlich.Ich bin öfters auf Sizilien und der Vulkan zieht mich immer wieder in seinen Bann. Darüber schreibe ich auch in meinem Roman (Cosa Nostra, Cose mie). Die Sizilianer nennen ihn immer "Vulcano buono", denn sie glauben, oder vielleicht ist es auch mehr die Hoffnung, dass er ihnen nicht gefährlich wird. Jedoch manchmal werden sie in ihrem Glauben ein wenig auf die Probe gestellt, denn wenn er ausbricht, und das habe ich schon selbst miterlebt, zuletzt im Mai 2008, verwandelt er sich schon mal in einen "Vulcano cattivo" und zeigt den Sizilianern wer der Herr im Hause (auf der Insel) ist. Wir saßen auf der Terrasse und plötzlich kam aus der Richtung des Vulcanes ein gut hörbares Grollen. Wir schauten sofort auf die Spitze und sahen, wie ein enormer Feuerschwall aus einem, sich neu geöffneten Krater hervorschoss. Sie fragen sich jetzt wahrscheinlich, ob ich da nicht Angst bekommen habe. Nein, kann ich da nur antworten, denn es war so faszinierend schön, dass ich mich nur einfach setzte und dem Schauspiel, das mir mein "Vulcano buono" gab, stundenlang zuschaute.
Um den Ätna zu besteigen, kann man mit dem Auto zu den 2 Basisstationen, die sich im Norden (Linguaglossa, 2100m) und im Süden (Sapienza, 1881m) befinden, fahren. Von dort aus kann man entweder mit Gondeln oder Bussen weiter nach oben gelangen.
Den Ausblick, den ich auf den Ätna habe, wenn ich auf Sizilien bin, können Sie in dieser Kategorie bestaunen.
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Acireale liegt auf der östlichen Seite der Insel am ionischen Meer, ca 20 km nördlich von Catania und glänzt durch seinen wunderbaren, sehenswürdigen Stadtkern. Wäre da nicht der enorme Autoverkehr, könnte man auf der Haupteinkaufsstrasse, der Corso Umberto, in den kleinen Geschäften, die sich in den, noch aus der Barockzeit gut erhaltenen Häusern befinden, wunderbar einkaufen. Die Stadt liegt an einer Steilküste. Schlendert man von der Villa Belvedere (wunderschöner Stadtpark, mit Blick aufs Meer) durch die Corso Umberto, Richtung Süden, kann man die vielen, noch aus dem Barock existierenden Gebäude bewundern, die sich rechts und links der Haupteinkaufsstraße dem Touristen in ihrer ganzen Schönheit darbieten. Leider legen die Sizilianer auf das Äußere ihrer Immoblien wenig wert, da man beobachten kann, dass wunderschöne Fassaden, der noch aus dem Barock stammenden Häusern, langsam verfallen. Ich habe Acireale zu jeder Tageszeit besucht und habe festgestellt, dass man in der Zeit zwischen 14.00 und 16.00 Uhr die besten Rundgänge machen kann. Keine Autos, kein Lärm. Zum Fotografieren ist das ideal. Hier nur eine ganz kleine Auswahl an Fotos. Würde ich alle Fotos, die ich auf Sizilien gemacht habe hier einstellen, es würde die Kapazität des Servers garantiert sprengen.
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Acicastello und Acitrezza, zwei kleine Orte, die nebeneinander liegen, befinden sich auf der östlichen Seite der Insel, am ionischen Meer, zwischen Acireale und Catania.
Acicastello ist ein großer Anziehungspunkt für Touristen wegen dem, auf einem Basaltvorsprung, aus Lavastein hergestelltem Kastell.
Acitrezza ist berühmt durch die Basaltblöcke im Meer, die, laut der griechischen Mythologie, Polyphem gegen Odysseus schleuderte, da er durch ihn geblendet wurde.
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Catania, gegründet im 8. Jahrhundert v.Chr. von griechischen Siedlern aus Naxos, wurde im 3. Jahrhundert v.Chr. zum wichtigsten Handelsstützpunkt für Sizilien. 1669 durch einen Vulkanausbruch des Ätnas teilweise und 1693 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört, wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten im barocken Baustil wieder neu aufgebaut.
Der wichtigste Wirtschaftsstützpunkt dieser Stadt ist mittlerweile der Flughafen, der ständig ausgebaut wird, ausserdem die Halbleiter- und Elektronikindustrie und der Hafen. Ich habe Catania schon oft besichtigt und habe immer noch nicht alles gesehen. Die beste Zeit, um sich diese wunderschöne Stadt anzuschauen ist der Sonntag Nachmittag. Da scheint die Stadt in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein, denn sonst ist es dort sehr hektisch und der Strassenverkehr chaotisch.
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Leseprobe aus meinem Roman über Taormina
Am nächsten Tag unternahmen sie gemeinsam einen Ausflug nach Taormina.
Vorbei an Giarre und Giardini Naxos fuhren sie die Serpentinen hoch zu diesem wunderschönen kleinen Ort, den sie vor etlichen Jahren schon einmal besucht hatten.
Nachdem sie schnell einen Parkplatz gefunden hatten (Claudio findet immer auf Anhieb einen, egal wo), schlenderten sie über den Corso Umberto, eine kleine mittelalterliche Straße, die jahrtausendelang von allen Eindringlingen dieser Insel benutzt wurde, um auf die andere Seite der Insel zu gelangen. Jeweils im Süden und Norden befinden sich noch die Überreste der mittelalterlichen Stadtmauern, durch deren Tore man hindurchmusste. Im Süden heißt das Tor Porta Catania und im Norden Porta Messina Nur für Fußgänger zugänglich, zog sich die Corso Umberto durch den ganzen Ort. In ihr befanden sich rechts und links kleine Geschäfte, Boutiquen, Andenkenläden, Vinotheken, kleine Restaurants und jede Menge Eiscafes.
Von der Corso Umberto aus gingen rechts und links Durchgänge ab, die entweder weiter nach oben oder aber nach unten führten. Diese waren teilweise so klein, dass durch sie jeweils nur eine Person hindurchgehen konnte. Gegenverkehr unmöglich.
Möchten Sie mehr über Taormina erfahren? Lesen Sie weiter in meinem Buch Cosa Nostra, Cose mie, erschienen im Projekte Verlag-Halle |
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Castelmola liegt 529m über dem Meeresspiegel. Das kleine verträumte Dorf oberhalb Taorminas lässt nur wenige Touristen hierher finden. Das ist eigentlich schade, denn die kleinen Gassen laden zu einer Entdeckungstour geradezu ein. In den idyllischen Cafés kann man sich nach einem Rundgang niederlassen und die Ruhe dort genießen.
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Caltagirone, so wie es heute besteht, wurde im 9. Jahrhundert von den Arabern gegründet.
Der Ursprung jedoch geht zurück bis ins 2. Jahrhundert v.Chr.
Berühmt ist die Stadt, weit über die Grenzen hinaus, für ihre Töpferkunst, weshalb man sie auch "Keramikhauptstadt Siziliens" nennt. Majolika aus Caltagirone erkennt man sofort an den typischen und kräftigen Farben. Die Stadt ist geschmückt mit Majolika. Ob Balkonverkleidungen, Hauseingänge, Treppenabsätze oder Vasen, die das ganze Stadtbild verschönern, findet man in der Altstadt überall. Die Majoloka aus Caltagirone ist nicht ganz billig, jedoch, wegen seiner hohen Qualität, unverwüstlich über Jahrzehnte hinaus.
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Giarre, am Fuße des Ätna gelegen, liegt ca. 30km nördlich von Catania und besitzt einen wunderschönen Stadtkern. Die Gebäude, fast alle noch aus der Zeit des Barock, sind imposant und sehenswert. Der Dom, mit seinem sehr schönen Platz, liegt in der Mitte von Giarre.
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| Google-Sizilien Karte1 |
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| Google-Sizilien Karte2 |
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